Das Programm «Kulturagent.innen für kreative Schulen» versteht kulturelle Bildung nicht nur als punktuelles Add-on, sondern als strategischen Hebel, der Schulen dabei unterstützt, Raum für Veränderung von innen zu schaffen und dadurch neue Lernräume zu eröffnen.
Kulturagent:innen wirken als professionelle Brückenbauer:innen zwischen Kulturszene und Klassenzimmer. Sie übernehmen eine vermittelnde und verbindende Rolle. Mit einem Bein fest in der Kultur verankert, eröffnen sie neue Blickwinkel auf vermeintlich Bekanntes. Gemeinsam mit Schulleitungen, Lehrpersonen und einer schulinternen Kulturgruppe erarbeiten sie ein verbindliches Konzept, um künstlerische Praxis und kreative Impulse fest im Schulalltag zu etablieren.
Junge Menschen, die den Raum bekommen, sich kreativ zu entfalten, lernen nicht nur für die Schule: Wer am selbst gestalteten Pausenhof vorbeiläuft, oder sich im neu gegründeten Schulkulturparlament engagiert, erfährt hautnah, dass seine Stimme zählt und dass kollektives Handeln etwas bewegt. Genau so wächst echte Selbstwirksamkeit, Resilienz und gelebte Demokratiekompetenz – Fähigkeiten, die das Menschsein im Kern ausmachen und unsere Gesellschaft zukunftsfähig halten.
JOB: Kulturagent*in (D/F) à 60% für den Kanton Bern per 1. Oktober 2026 gesucht
Für Schulen
Mehr über das Programm
Wie Wege der Zusammenarbeit an Schulen aussehen können, sehen Sie in unserem zweisprachigen Kurzfilm zum Projekt. Hier geht es zur Langversion des Films mit deutschen Untertiteln.
«Kulturagent.innen für kreative Schulen» wurde von der Stiftung Mercator Schweiz initiiert, die das Projekt zusammen mit den Kantonen Appenzell Ausserrhoden, Bern, Freiburg, St. Gallen, Thurgau, Wallis und Zürich finanziert. Die operative Leitung liegt bei Kulturvermittlung Schweiz.