Kulturagentinnen und Kulturagenten Schweiz

Wie kann die Schule bereit gemacht werden für Veränderung? Wie kann ein Auftakt ins Projekt gestaltet werden, der die Schule als System hinterfragen möchte? Wie können das Schulteam und die Schüler.innen zu out-of-the-box-Ideen und neuen Ansätzen angeregt werden? 

Der 18. April fungierte als gesamtschulischer Projektauftakt des Kulturagent.innen-Programmes an dem alle Schulakteur.innen in gemischten Gruppen an je zwei Workshops teilnahmen. Diese drehen sich alle um das Thema «Schule als veränderbare Grösse – Schule 4.0». 22 Kunstschaffende aus verschiedenen Bereichen wurden eingeladen und boten ungewöhnliche, überraschende und vor allem interaktive Workshops an. In gemischten Gruppen setzten sich die Teilnehmenden, bestehend aus Schüler.innen, dem Team Buechholz, Vertreter.innen der Eltern, der Schulpflege und der Schulpräsidentin, mit ihrer Schule auseinander. Die Schule wurde analysiert, hinterfragt, verändert und auf den Kopf gestellt. Die Teilnehmenden sollten die Schule als veränderbare Grösse erkennen, sie mit anderen Augen wahrnehmen, sie sezieren, untersuchen, verändern und Stellung beziehen, mitgestalten, umgestalten und sich einbringen. Dies geschah mit verschiedenen künstlerischen Mitteln, eingegangen wurde dabei z.B. auf Systemisches, Räumliches (Akustik, Licht, Architektur, Ton, etc.), Visuelles oder Strukturelles der Schule. 

Die Hoffnung war, dass die Workshops bei den Schulakteur.innen Samen sähen, ihre Augen neu öffnen, ihre Inspiration anregen und dass sie sich so ihrer Bedürfnisse klarer werden, um Veränderung und damit verbundene Ideen zu ermöglichen. Durch diesen Tag konnten mögliche Wege, ein roter Faden, passende Kooperationspartner.innen und/​oder gute Arbeitsprinzipien herauskristallisiert und für den Kulturfahrplan und somit die weitere Projektzeit in einen Konsens gebracht werden – ein erster Schritt Richtung Veränderung im Sinne des Kulturagent.innen-Programmes. Der Projekttag mündete in eine Ausstellung, welche vom 6. bis 26. Mai 2019 zu sehen war. Das Projekt HOME in Kooperation mit Benjamin Egger und Esther Kempf entstand aus diesem Projekttag. 

Am Projekttag mitgewirkt haben: Nevena Torboski, Marie-Anne Lerjen, Daniela Brugger, Franziska Baumgartner, Laura Zarotti + Selina Bütler, Benjamin Egger, Marie Cuennet, Mirjam Bayerdörfer, Mariann Oppliger, Benedikt Redmann, Maria Brosi, Lewan Tran, David Zehnder, Renata Burckhardt, Sibylle Aeberli, Esther Kempf, Thomas Jacobi + Christine Grossenbacher, Simon Buri, Ramiza Barucija, Roman Ernst

Weitere Einblicke hierzu sind im Blog zu finden: Ziel war es, sich auf Neues einlassen.