Kulturagentinnen und Kulturagenten Schweiz

Während der Sonderwoche erhielten Schülerinnen, die nicht am Chorprojekt teilnahmen, die Möglichkeit, aus sechs künstlerischen Ateliers auszuwählen. Ziel war es, kreative Prozesse erlebbar zu machen, Selbstwirksamkeit zu stärken und vielfältige Zugänge zur Kunst zu eröffnen. An vier Vormittagen arbeiteten die Schülerinnen in Kleingruppen mit professionellen Kunstschaffenden. Die Ateliers umfassten Bildhauerei mit Wachs (Florian Fuchs), Modedesign (Mirjam Egloff), Fotografie (Mike Krishnatreya), Keramik (Annina Thomann), Tanz & Bewegung (Gaetano Sibilia) und Linoldruck (Arion Gastpar). Die Arbeitsweise war experimentell und prozessorientiert: eigene Ideen entwickeln, Entscheidungen treffen, Neues wagen. Die Schülerinnen begegneten unterschiedlichen künstlerischen Haltungen und erhielten authentische Einblicke in kreative Berufe. Die Ateliers förderten Neugier, Selbstvertrauen und ästhetisches Empfinden. Für die Schule ergaben sich Impulse, Kunst als offenen Prozess stärker in den Alltag zu integrieren.