Am vergangenen Mittwoch trafen sich unter dem Motto «Kreuzfahrt quer durch die Schulkultur» Vertreter*innen unserer Partnerschulen, engagierte Lehrpersonen, Schulleitungen und Akteur*innen aus Kultur und Bildung zum diesjährigen Jahres- und Netzwerktreffen im PROGR Bern.
Im Fokus stand die Frage, was Schulkultur ausmacht und wie Schulen sie bewusst gestalten können. Denn jede Schule tickt anders: Rituale, Feste sowie der Umgang miteinander prägen das Schulklima genauso wie Stundenpläne, Räume und Möbel.
Die Kulturagent.innen unterstützen Schulen bei der Gestaltung dieses Prozesses: Gemeinsam schauen sie, was schon da ist, was trägt und schaffen über kreative Methoden, künstlerische Projekte und in der Zusammenarbeit mit Kunstschaffenden neue Perspektiven.
Beim diesjährigen Treffen standen zwei Workshops im Zentrum, die die Teilnehmenden eingeladen haben, ihre eigene Schulkultur sinnlich, körperlich und spielerisch zu erkunden.
Im Workshop «Pitch deine Schulkultur» (Marinka Limat/Tobias Stumpp) arbeiteten die Teilnehmenden mit dem eigenen Körper, zeichneten und präsentierten kurze Pitches, um die Besonderheiten ihrer Schulkultur sichtbar zu machen. Durch Verkörperung, Zuhören und gegenseitiges Interpretieren entstanden überraschende Einblicke und vielleicht neue Inspirationen, wie Schule sich auch anfühlen könnte.
Der zweite Workshop, «Neue Schulräume denken» (David Zehnder/Niklaus Reichle), öffnete einen imaginativen Blick in die Zukunft. In Gruppen bauten die Teilnehmenden mit Kartonschachteln, kleinen Spielfiguren und Requisiten Miniaturwelten und öffneten Räume, die Schulen heute noch nicht haben, aber vielleicht brauchen. So wurden Wünsche, Bedürfnisse und andere Formen des Zusammenlebens an Schule sichtbar.
Und das Schönste am Tag – neben all dem Inhaltlichen? Die guten Gespräche, die Offenheit, die vielen Ideen aus den Schulen und ein Apéro, das Raum für weiterführende Diskussionen und inspirierende Begegnungen bot.